Robert Sega

Die Faszination des Motorsports

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Persönlicher Rekord trotz Rekordtemperaturen

Persönlicher Rekord trotz Rekordtemperaturen

 

Erst zum zum 2. Mal in diesem Jahr schaffte das Racingteam Pflegeheim-Beer einen Trainingstermin einzuschieben.

Als Veranstalter suchten wir uns Mike Wohner aus, da gibts immer viel freies Fahren in 2 Gruppen und auch ein Rennen am Nachmittag.Ideale Voraussetzungen für einen spontanen Renntag.


Neu in dieser Saison ist dass wir mit Dunlop Reifen fahren, allerdings aufgrund von Lieferschwierigkeiten vorerst nur hinten. Der Michelin Vorderreifen passt aber gut zum Dunlop hinten, und dass der Michelin gut funktioniert wissen wir seit Jahren.


Bereits um 09:00 Uhr am Vormittag lasen wir 29°C auf der Anzeige über der Start-Ziel Geraden und es sollte noch heißer kommen.
Der Hinterreifen funktionierte auf Anhieb wunderbar und so konnten wir das Qualifying beruhigt angehen.
Um Punkt Zwölf, mittlerweile hatte es schon über 30°C, gingen wir auf die Strecke aber es dauerte überraschend lang bis brauchbare Zeiten auf dem Laptimer erschienen. Nach 7 Runden notierten wir eine 2:04er Zeit, nicht berühmt aber gut genug für den 2. Startplatz. Das sollte reichen und in Anbetracht der zu erwartenden Temperaturen war es sicher keine schlechte Idee Kraft zu sparen.


"Ich konnte es lange nicht glauben dass ich trotz extremen körperlichen Einsatzes auf keine Zeiten kam. Ich pushte und pushte wurde aber nur marginal schneller. Ich wollte mind. in die 2. Startreihe also brauchte ich eine tiefe 04er Zeit, doch die kam erst in Runde 7. Das hat ziemlich viel Kraft gekostet, deshalb fuhr ich 10 Minuten vor Ende in die Box, das wird schon reichen.."


Nach der Mittagspause kletterte das Thermometer auf 35°C womit wir unsere Aktivitäten auf das Warten bis zum Rennstart beschränkten:

"Der Start an sich war in Ordnung, ich bog als erster ab und  erwartete eigentlich sofort eine Attacke des Pole Mann's Karl Hinterberger (Immerhin fuhr er am Vormittag 59er Zeiten) doch diese blieb ganze 2 Runden aus. Ende der 2. Runde überholte er mich am Ende der Start-Zielgeraden, in Anbetracht der noch übrigen 8 Runden wollte ich mir den Herrn vor mir mal anschauen bevor ich irgendwas unternehmen wollte. Leicht gesagt, am Anfang konnte ich ihm noch folgen, Ende der Start-Ziel hätte ich eigentlich kontern können (Im Nachhinein auch unbedingt sollen), doch ab Runde 6 begann sich der Hinterreifen von seinen so tollen Eigenschaften zu verbschieden und jedes Mal beim Versuch ein paar Meter früher als mein Kontrahent ans Gas zu gehen langsam wegzuschmieren. Zehntel um Zehntel setzte sich der schwarze Mann von mir ab und ab einem gewissen Abstand der schwer in Metern anzugeben ist verlässt Dich dann der "Du nicht Motivationsfaktor" und du gibst innerlich auf. Nach hinten war genug Abstand und so quälte ich mich Runde um Runde ins Ziel, wobei das Quälen nur auf die körperlichen Strapazen bei der Affenhitze zurückzuführen ist, der Reifen war da schon lange nicht mehr schuld."

 

 

 

 

Am Ende wurde es ein solider 2. Platz mit persönlichem Rundenrekord von 2:01:621,

auch der Gewinner Karl Hinterberger schaffte im Rennen keine bessere Zeit als 2:01:276,

auch er gab an das für ihn nicht mehr drinnen gewesen wäre.

Die Mischung die wir beide fuhren scheint mit  den Asphalttemperaturen einfach überfordert gewesen zu sein.

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch noch erfreulich dass außer dem "treuen" Teamchef Meter endlich wieder einmal 2 Fans mit waren, Leo und Willi wollten sich so einen Renntag mal anschauen, schön dass Ihr dabei wart:

 

Mehr Bilder in originalqualität unter --> Fotos.

 

 

 

Pflegeheim Beer Racing - News

Spät aber doch gibt es News zum Pflegeheim Beer Racing - Team.

Die erste gute Neuigkeit ist dass auch heuer wieder Rennen gefahren wird.

Trotz der widrigen Umstände in der österreichischen Rennfahrerszene hat sich Pflegeheim Beer dazu entschieden Robert Sega auch dieses Jahr finanziell zu unterstützen.
Das ist insofern erfreulich da es ohne diese Unterstützung heuer wohl unmöglich gewesen wäre Rennen zu bestreiten.
Denn voraussichtlich gibt es von Berger Motorsport dieses Jahr  weder eine Veranstaltung noch eine Meisterschaft. Dies bedeutet dass man zu einem anderen Veranstalter wechseln musste was mit finanziellem Mehraufwand verbunden ist da man aufs Wochenende ausweichen muss. Nun gibt es derer ja (noch) viele, deshalb galt es ein vernünftige Entscheidung zu treffen.

Ein komplette Meisterschaft (Markencup usw.) ist im Hobbyrennsport, egal bei welchem Veranstalter, momentan kaum vernünftig leistbar. Im Schnitt sind es ca. 8-10 Rennwochenenden pro Jahr, allein das Reifenmaterial würde einen Betrag verschlingen mit dem man 2 Wochen Türkei all inclusive mit der ganzen Familie finanzieren könnte. Natürlich ist Motorsport immer eine teure Angelegenheit, aber in diesen Zeiten steht der finanzielle Aufwand um in irgendeinem Markencup, wo pro Rennen vielleicht 10 Leute (und davon selten dieselben) starten, zu gewinnen in keiner Relation mehr zum Prestigegewinn.

Deshalb hat sich das Team Pflegeheim Beer Racing heuer zu 3 "Gaststarts" entschlossen.

Die Termine:


9.-11.September           Brünn

23.-25.September          Hungaroring

Die Termine wurden absichtlich am Wochenende gewählt um auch mal die Sponsoren "anzulocken".
Auch die gewählten Rennstrecken sollten Appetit auf einen Besuch an der Rennstrecke machen, gehören sie doch sicher zu schönsten Europas.

Zusätzlich ist noch ein Rollerrenntermin am Pannoniaring geplant, hierzu gibt es aber noch keine Details.

Das Team Pflegeheim Beer Racing bedankt sich nochmals herzlich für die Treue bei Alexander und Uli Beer..

 

Alles gute zum Geburtstag

Das gesamte Team wünscht Alexander Beer alles gute zum Geburtstag.

 

 

Finale am Pannoniaring am 6. und 7. September 2010

Montag, Rechtskurs


Schwerst motiviert reisten wir diesmal schon am Vorabend an um am Montag  so früh wie möglich auf die Strecke zu können um einen würdigen Abschluss der Saison hinzulegen.

Doch am Morgen dann das böse erwachen.

10°C Lufttemperatur, und ein Himmel grau in grau.
Ein attackieren der persönlichen Bestzeit, unmöglich.

Also behutsam angehen, warten bis (zumindest in der Box) die 15°C Grenze überschritten wird.

 

 

 

 

Nach dem ersten Turn waren wir halbwegs zufrieden und entschlossen uns erst wieder zum Qualifying auf die Strecke zu gehen und sollte es wärmer werden vielleicht noch einmal vor der Mittagspause.

 

 

Hiobsbotschaft vor dem Zeittraining: Mein letzter echter Konkurrent im Kampf um die Meisterschaft, Manfred Waschnig, hatte Getriebeprobleme mit seiner ZX10R und konnte nicht teilnehmen. Daraus lernen wir wieder einmal: "Aus is', wenns aus is' ", es hätte genauso gut uns treffen können (oder hat es auch, aber dazu später mehr)


Im Qualifying dann die Ernüchterung: Platz 6 und eine keineswegs berauschende Rundenzeit.

Aber egal, ein guter Start sollte das dann schon wieder richten.



"Der Start gelang mir eigentlich nicht schlecht, überraschend gut war aber auch Herbert Gams weggekommen, somit ging ich hinter ihm als 2. in die erste Kurve. Den Platz konnte ich nicht lange halten, Bitter Sandow schnupfte mich und nahm vor mir die Verfolgung von Herbert auf, ich wiederum konnte den Rückstand auf die beiden halbwegs konstant halten.

 

 

 

 

 

 

 

 

Bis zum Ende der 2. Runde, da begann es, nur in den beiden letzten Kurven, zu tröpfeln. Allesamt wurden wir in den beiden Kurven sehr vorsichtig, ich riss dabei leider ein kleines Loch von ca. 3-4 Sekunden auf und verlor zudem auch noch einen Platz an Harald Heumann.

Zu dem Zeitpunkt dachte ich eigentlich nur noch an die Meisterschaft, 3 Punkte wären noch zu holen dann wär alles im Sack. Aber irgendwie wollte ich nicht ohne Stockerlplatz Meister werden, solange es zumindest noch in Reichweite war. So ließ ich dann nicht locker und blieb bis 2 Runden vor Schluss an Harald's Hinterrad und merkte dass ich immer besser den Rhythmus fand.

 

 

 

 

 

Beim Anbremsen von Kurve 4 überholte ich dann Harald und dachte noch an eine Aufholjagd da ich mich in dem Moment wirklich gut fühlte.

 

 

 

 

 

 

Die beiden letzten Kurven noch eher vorsichtig nehmen und dann die letzte Runde Vollgas geben und schauen ob sich da nicht noch was machen lässt. Doch da kam dann die Überraschung, es war bereits die letzte Runde. Vor mir die Zielflagge und neben mir Harald Heumann???? Letzterer wusste offensichtlich dass dies die letzte Runde war und versuchte nochmal alles um den Stockerlplatz zurückzuerobern, im Ziel waren es dann 6 Hundertstel, das war knapp."

Ende gut alles gut, doch noch ein würdiger Saisonabschluss als dritter den Meistertitel zu fixieren. Gewonnen hat Bitter Sandor vor Herbert Gams

Siegerehrung Montag

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dienstag. Linkskurs

Am Dienstag war dann nicht mehr viel los. Grund dafür war wieder das Wetter, am Vormittag 10°C und Nebel, ein paar Runden sollten sich aber doch vor dem Qualifying ausgehen.

Und dann: Plötzlich leuchtet ein Lamperl auf dem R1-Display auf, Störung!! Da der Öldruck in Ordnung war und der Motor sich auch normal anhörte, bekam ich von meinem Mechaniker Walter Kleemann per Ferndiagnose das OK zumindest einmal das Qualifying fahren zu dürfen. Da die Anzahl der zu erwartenden Starter sehr überschaubar war, sollte ein Rollen um die Strecke genügen bevor wir nicht die Ursache der Störungsmeldung kannten.

Die Suche nach dem Grund konnten wir uns aber sparen, pünktlich vor dem Beginn des Qualifyings der Klasse Naked Bike begann es nämlich zu regnen.
Für uns käme ein Start im Regen als bereits feststehender Meister ob des großen Risikos nicht in Frage, und bei 12°C hatten auch die anderen Fahrer keine Lust mehr zu fahren.

Somit packten wir unsere Sachen und verließen unverrichteter Dinge den Pannoniaring.

Wann und wo die offizielle Meisterfeier mit Pokalübergabe stattfinden wird ist bis dato noch unbekannt, sobald wir genaueres wissen geben wir es hier bekannt.

Bilanz der heurigen Saison:    3 Siege, jeweils ein 2., 3., und 4. Platz

 

Vielen Dank für die Unterstützung an:

 

Pflegeheim Beer, insbesondere Alex & Uli

Thomas Eisl

Walotti Tuning, Walter Kleemann und Robert Ott

NÖN, Christian Rabl

Berger Motorsport, Didi Berger

 

Und vor allem natürlich an meine Familie die es mir überhaupt erst möglich macht diesen Sport auszuüben.

Livia Paula

Alle Bilder des Finales gibts in der Galerie unter September2010

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dienstag 3.8. Rechtskurs

Am Dienstag fuhren wir wieder die "wie gewohnt" rechts um den Pannoniaring.

 

Diesmal war auch Manfred Waschnig wieder mit von der Partie.

Leider hatte sich mein Gesundheitszustand nicht gebessert und so fanden wir uns nach dem Qualifying auf Startplatz 4 wieder.

Rennen:

"Den Start konnte ich wieder für mich entscheiden,

Ausgangs Kurve 12 nutzte Manfred Waschnig aber einen kleinen Fehler von mir eiskalt aus und ging vorbei.

3 Runden lang konnte ich den Abstand konstant bei 1 Sekunde halten, dann ging mir einfach die Kraft aus und ich versuchte nur mehr die Position bis ins Ziel zu halten.

Im Ziel hatt ich 7 Sekunden Rückstand auf Manfred und 10 Sekunden Vorsprung auf Harald Heumann."

Hier noch die aktuelle Meisterschaftstabelle, weiter gehts am 6. & 7. September mit dem Finale am Pannoniaring, jeweils wieder Montag links- und Dienstag rechtsherum.