Persönlicher Rekord trotz Rekordtemperaturen
Erst zum zum 2. Mal in diesem Jahr schaffte das Racingteam Pflegeheim-Beer einen Trainingstermin einzuschieben.
Als Veranstalter suchten wir uns Mike Wohner aus, da gibts immer viel freies Fahren in 2 Gruppen und auch ein Rennen am Nachmittag.Ideale Voraussetzungen für einen spontanen Renntag.
Neu in dieser Saison ist dass wir mit Dunlop Reifen fahren, allerdings aufgrund von Lieferschwierigkeiten vorerst nur hinten. Der Michelin Vorderreifen passt aber gut zum Dunlop hinten, und dass der Michelin gut funktioniert wissen wir seit Jahren.
Bereits um 09:00 Uhr am Vormittag lasen wir 29°C auf der Anzeige über der Start-Ziel Geraden und es sollte noch heißer kommen.
Der Hinterreifen funktionierte auf Anhieb wunderbar und so konnten wir das Qualifying beruhigt angehen.
Um Punkt Zwölf, mittlerweile hatte es schon über 30°C, gingen wir auf die Strecke aber es dauerte überraschend lang bis brauchbare Zeiten auf dem Laptimer erschienen. Nach 7 Runden notierten wir eine 2:04er Zeit, nicht berühmt aber gut genug für den 2. Startplatz. Das sollte reichen und in Anbetracht der zu erwartenden Temperaturen war es sicher keine schlechte Idee Kraft zu sparen.
"Ich konnte es lange nicht glauben dass ich trotz extremen körperlichen Einsatzes auf keine Zeiten kam. Ich pushte und pushte wurde aber nur marginal schneller. Ich wollte mind. in die 2. Startreihe also brauchte ich eine tiefe 04er Zeit, doch die kam erst in Runde 7. Das hat ziemlich viel Kraft gekostet, deshalb fuhr ich 10 Minuten vor Ende in die Box, das wird schon reichen.."
Nach der Mittagspause kletterte das Thermometer auf 35°C womit wir unsere Aktivitäten auf das Warten bis zum Rennstart beschränkten:
"Der Start an sich war in Ordnung, ich bog als erster ab und erwartete eigentlich sofort eine Attacke des Pole Mann's Karl Hinterberger (Immerhin fuhr er am Vormittag 59er Zeiten)
doch diese blieb ganze 2 Runden aus. Ende der 2. Runde überholte er mich am Ende der Start-Zielgeraden, in Anbetracht der noch übrigen 8 Runden wollte ich mir den Herrn vor mir mal anschauen bevor ich irgendwas unternehmen wollte. Leicht gesagt, am Anfang konnte ich ihm noch folgen, Ende der Start-Ziel hätte ich eigentlich kontern können (Im Nachhinein auch unbedingt sollen), doch ab Runde 6 begann sich der Hinterreifen von seinen so tollen Eigenschaften zu verbschieden und jedes Mal beim Versuch ein paar Meter früher als mein Kontrahent ans Gas zu gehen langsam wegzuschmieren. Zehntel um Zehntel setzte sich der schwarze Mann von mir ab und ab einem gewissen Abstand der schwer in Metern anzugeben ist verlässt Dich dann der "Du nicht Motivationsfaktor" und du gibst innerlich auf. Nach hinten war genug Abstand und so quälte ich mich Runde um Runde ins Ziel, wobei das Quälen nur auf die körperlichen Strapazen bei der Affenhitze zurückzuführen ist, der Reifen war da schon lange nicht mehr schuld."
Am Ende wurde es ein solider 2. Platz mit persönlichem Rundenrekord von 2:01:621,
auch der Gewinner Karl Hinterberger schaffte im Rennen keine bessere Zeit als 2:01:276,
auch er gab an das für ihn nicht mehr drinnen gewesen wäre.
Die Mischung die wir beide fuhren scheint mit den Asphalttemperaturen einfach überfordert gewesen zu sein.
Auch noch erfreulich dass außer dem "treuen" Teamchef Meter endlich wieder einmal 2 Fans mit waren, Leo und Willi wollten sich so einen Renntag mal anschauen, schön dass Ihr dabei wart:

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"Der Start gelang mir eigentlich nicht schlecht, überraschend gut war aber auch Herbert Gams weggekommen, somit ging ich hinter ihm als 2. in die erste Kurve. Den Platz konnte ich nicht lange halten, Bitter Sandow schnupfte mich und nahm vor mir die Verfolgung von Herbert auf, ich wiederum konnte den Rückstand auf die beiden halbwegs konstant halten.














